 Porta Romana
 Organo di San Magno |
Sehenswürdigkeiten in der Stadtmitte
Die imposante Poltgonale Stadtmauer wurde im 8. Jahrhundert als Verteidigungssystem für die Akropolis gebaut, und ist ein sichtliches Zeichen von dem alten Ursprung Amelias.
Sie ist ein einziges Exemplar in Italien wegen ihrer Wichtigkeit und Ausdehnung, und wurde gewandt mit rautenförmigen miteinander verbundenen Steinblöcken gebaut.
Die Römischen Zisternen (3. Jh. n.Chr.) bestehen aus zehn Räumen, mit einer Fläche von 21,50 x 60 Meter, und wurden mit typischen Bautechniken jener Zeit gebaut, wie das opus incertum (für die Außenmauern ) oder das opus mixtum (für die gewölbte Abdeckung).
Noch ein Zeichen der wichtigen römischen Anwesenheit sind die zahlreichen zwischen dem 1. und dem 4. Jh. n.Chr. gebauten Villen, die während einiger Grabungen
in den siebziger und achtziger Jahren entdeckt wurden.
Viele Römische Funde sind in der Halle des Rathauses jetzt ausgestellt, in der Erwartung des Baus eines Stadtmuseums.
Der ursprünglich romanische Dom wurde zwischen 1640 und 1680 nach einem zerstörenden Brand neugebaut; in seiner Innenseite befinden sich zwei Schiffsfahnen, die päpstliche Flotte während der Seeschlacht von Candia aus der Hand der Türken riß.
Neben dem Dom liegt der Stadtturm, den das Volk der Kommune von Amelia errichtete.
Innerhalb der Stadt sieht man außerdem: Die Kirche S. Francesco (1200) und die Kirche S. Agostino (14. Jh.), wie auch die Paläste Petrignani und Farrattini (16. Jh.) und die mittelalterliche Loggia del Banditore (die Loggia des Ausrufers).
Interessant sind auch die Stadttore: Porta Romana, Porta Leone, Porta Posterola und Porta della Valle.
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