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Basilika San Francesco und Sacro Convento:Der Gesamtkomplexder Basilika besteht aus zwei übereinanderliegenden Kirchen, der Unterkirche (1228 - 1230) und der Oberkirche (1230 - 1253). Darunter befindet sich ausserdem eine im Jahre 1818 ausgegrabene Krypta mit dem Grab des Heiligen. Zur Unterkirche gelangt man über den
durch einen Bogengang aus dem 15. Jahrhundert begrenzten, vor ihr liegenden Platz. Das schöne Doppelportal ist überkrönt von zwei Fensterrosen. Der Kirchengrundriss stellt ein doppeltes T dar. An der künstlerischen Ausgestaltung waren die bedeutendsten Maler des 13. und 14. Jahrhunders beteiligt/ Cimabue, Giotto, Pietro Lorenzetti, Simone Martini. Wundervoll sind die Glasfenster von Giovanni di Bonino und Puccio Capanna. Die einschiffige Oberkirche ist mit Freskomalereien von Giotto geschmückt, auf welchen das Leben des Heiligen dargestellt wird. Sie enthält auch Werke von Cimabue, Cavallini und Torriti sowie ein hölzernes Chorgestühl aus dem späten 15. Jahrhundert. Von grosser Bedeutung ist der Klosterschatz mit seltenen Miniaturhandschriften, Gemälden, Reliquien, Bildteppichen, Kirchengerät undAntependien (Altarverkleidungen). Sehr interessant auch die angeschlossene Perkins-Sammlung.
Die Via S. Francesco: Hier befinden sich das Haus der Maestri Comacini aus dem 13. Jh. (hinter welchem die mittelalterliche Gasse S. Andrea ansteigt), das Oratorio dei Pellegrini (mit Fresken aus dem 15. Jh.), der Monte Frumentario (Kornhaus, 13. Jh.) und die Fonte Oliviera (ein Brunnen aus dem 16. Jh.).
Piazza del Comune (Hauptplatz): Den Rahmen für den Platz bildender römische Minervatempel (1. Jh. v. Chr.); der Palazzo del Capitano del Popolo (13. Jh.); neben ihm der 1305 fertiggestellte Stadtturm, die Torre del Popolo; der Palazzo dei Priori (14. Jh.), der heute Sitz der Gemeindeverwaltung ist; im Anschluss die Pinacoteca Comunale mit Fresken aus verschiedenen Schulen.
Museum und Forum Romanum: Das unter dem Hauptplatz liegende Forum zeigt noch die Pflasterung aus der Römerzeit, die Fundamente des Minervatempels und die Plattform des Gerichtshofes.
Chiesa Nuova: Die Kirche wurde 1615 im barocken Stil über den Resten eines Hauses erbaut, das für das Elternhaus von S. Francesco gehalten wird. Dieser soll im angrenzenden Oratorio di S. Francesco Piccolino geboren worden sein.
Basilika di S. Chiara: Die Basilika wurde in italienisch-gotischem Stil nach einem Entwurf von Filippo da Campello errichtet (1257 - 1265); sie enthält wertvolle Gemälde aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert sowie das berühmte Kreuz, vor dem San Francesco in San Damiano betete. In der Krypta wird der Leichnam der Heiligen aufbewahrt.
Kathedrale San Rufino: Die eindrucksvolle romanische Fassade (1140) ist geschmückt mit drei Fensterrosen und symbolischen Skulpturen. Im Inneren, das im 16. Jh. erneuert wurde, befindet sich das Taufbecken, über welchem S. Francesco,
S. Chiara und Friedrich II. getauft wurden. Interessant sind die Cappella del Sacramento, das hölzerne Chorgestühl, die römische Zisterne und die Krypta. Der Kathedrale ist ein Museum angeschlossen mit wertvollen Werken von Puccio Capanna und anderen.
Andere Baudenkmäler: Die Kirche Santo Stefano (13. Jh.), in einer der zauberhaftesten Ecken der Stadt; die Kirche San Giacomo di Muro Rupto (11. Jh.); die
Kirche Santa Maria Maggiore, eine romanische Kirche und die ehemalige Kathedrale von Assisi; die Kirche San Pietro (10. - 13. Jh.) mit einer eleganten Fassade und der originellen Kuppel über einem erhöhten Presbyterium; die Galleria d'Arte Sacra Contemporanea della Cittadella Cristiana (Galerie für sakrale Kunst der Gegenwart); die Fonte Marcella (ein
Brunnen, 17. Jh.), die Rocca Maggiore, ein typtisches Beispiel mittelalterlicher Militärarchitektur), von deren höchstem Punkt aus man einen atemberaubenden
Rundblick hat.
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