Rundgang durch die Altstadt
Das heutige Bevagna hat sein mittelalterliches Aussehen und auch die rörnische Straßenführung weitesgehend erhalten.
Die Porta Foligno. eines der Stadtore, durch die man in die Stadt gelangt, ist 1797 restauriert worden.
Von dem römischen Theater sind zur Zeit nur die Uberreste der Wandelgänge. auf denen die Freitreppen des Zuschauerraumes ruhte zu sehen.
Der römische Tempel aus dem 2. Jahrhundert nach Christus ist ebenfalls nur noch sehlecht erhalten. da das antike Gebäude später zu der Kirche Madonna della Neve umgebaut worden ist.
Die Kirche S. Francesco aus dem 13. Jahrhundert steht auf dem höchsten Punkt der Stadt. In ihrem Inneren befinden sich Gemälde aus dem 14. und 16. Jahrhunden. Über die Porta Cannara aus dem l3. Jahrhundert gelangt man ebenfalls in die Stadt.
Das römische Mosaik war Teil einer römischen Thermenanlage aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Es ist aus schwarzen und weißen Steinchen gearbeitet und stellt Meerestiere dan Palazzo Comunale, der 1832 erneuert worden ist, beherbergt die Bibliothek, das Geschichtsarchiv und die Pinakothek. In der Vorhalle ist längs der Treppe eine Sammlung römischer Inschriften und Fragmente ausgestellt. Piazza Filippo Silvestri eine der schönsten Plätze Umbriens und Zentrum der mittelalterlichen Stadt, wird von wichtigen Bauwerken gesäumt. In der Kirche SS. Domenico e Ciacomo aus dem 13. Jahrhundert sind der Freskenzyklus eines Anhängers der ersten Giotto-Schüler und holzgeschnitze Statuen der nordischen Schule aus dem 13. Jahrhundert zu sehen. Palazzo dei Consoli aus dem 13. Jahrhundert war Sitz des städtischen Amtsgerichts und beherhergt seit 1886 das Theater Torti. lm Theatersaal mit dreireihigen Logen und Galerie fällt vor allem der Vorhang von Domenico Bruschi (Ende 19. Jahrhundert) auf, der den römischen Dichter Properz, während er Torti sein Vaterland zeigt, darstellt. Ein neuer Vorhang der anläßlich der Neueröffnung des Theaters nach seiner Restaurierung durch den Maler Luigi Frappi geschaffen worden ist, zeigt die Morgendämmerung am Flüßchen Clitunno. Die Kirche D. Silvestro. die, wie aus der Inschrift seitlich der Türe hervorgeht. 1195 von dem Marmorsteinmetz Binello erhaut wurde. ist ein eindrucksvolles Beispiel romanischer Baukunst. In der Kirche S. Michele Arcangelo aus dem 12. und 13. Jahrhundert befindet sich unter dem erhòhten Presbyterium die vierschiffige Krypta, die durch sechs Säulen mit romanischen Kapitellen gegliedert wird.
Umgebung
Von dem römischen Amphitheater sind zur Zeit nur Uberreste der Außenmauer zu schen.
In der Wallfahrtskriche Madonna delle Grazie, die 1583
im Grundriß des lateinischen Kreuzes erbaut worden ist, kann man das achteckige Ziborium, ein Hoizkreuz aus dem 15. Jahrhundert und Fresken unterschiedlicher Epochen besichtigen. Der Platz vor der Kirche bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung.
Sehenswert sind auch die gut erhaltenen mittelalterlichen Burgen Cantalupo, Castelbuono, Limigiano, Galglioli und Torre del Colle.