
CASTIGLIONE DEL LAGO
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Castiglione del Lago

"Laßt uns den Himmel bemalen"

Die Löwenburg
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Castiglione del Lago
Der Ort erhebt sich auf einem vorgelagerten Kalksteinhügel, der einstmals die vierte Insel des Trasimenischen Sees war (304m).
Verschiedene archäologische Befunde bezeugen, daß er schon in der etruskischen Epoche und im römischen Zeitalter bevölkert war.
In der heutigen Ortschaft sind noch die mittelalterliche Stadtmauer und die antike Burg erhalten, welche durch einen Laufgraben rnit dem aus dem 16. Jahrhundert stammenden Rathaus verbunden sind. Ascanio della Corgna Marchese von Castiglione del Lago und del Chiugi Neffe von Giulio III, der sich 1571 bei der Schlacht von Lepanto als einer der besten Feldherren auszeichnete, ließ das Rathaus auf einem schon vorher bestehenden Gebäude errichten.
Im Hauptgeschoß des Gebäudes werden die Fresken aufbewahrt, die Giovanni Pandolfi aus Pesaro und Salvio Savini aus Florenz in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entsprechend dem römischen Renaissancegeschmack verwirklicht haben. Die in Form eines griechischen Kreuzes gebaute und mir wertvollem Stuckwerk von Piervittori und klassizistischem Pronaos verzierte Kirche della Maddalena beherbergt die Bildtafel von Eusebio da San Giorgio aus dem 16.Jahrhundert. Unter dem Namen "Laßt uns den Himmel bemalen" findet hier alle zwei Jahre im Frühling das internationale Treffen der Drachensammler statt.
Sehenswertes:
Die Löwenburg
Sie wurde 1247 vermutlich nacheinem Plan von Bruder Elia Coppi in fünfeckigem Grundriß mit 4 Ecktürmen und dem dreieckigen Hauptturm gebaut. Das Gebäude ist eines der schönsten Beispiele mittelalterlicher Militärarchitektur in Umbrien. Die Burg wurde auf einem Kalksteinfelsen errichtet und überragt, dominierend die Wasser des Trasimenischen Sees.
Der Corgna-Palast
Das Gebäude, von dem Arch. Alessi geplant, steht auf den älteren Häusern der Familie Baglioni und auf dem Mauerring. Die unmittelbare Nähe von Palast und Burg, die durch einen beeindruckenden Laufgang miteinander verbunden sind, ist ein typisch feudales Merkmal. Von großer künstlerischer Bedeutung sind die umfangreichenMalereien im Innern des Palastes. Zu nennen hier vor allem Niccolò Circignani, gennant "Il Pommarancio" (= "Apfelsinenbaum"), der im jahre 1574 mit der Darstellung der Abenteuer des Ascanio von Corgna im gleichlautenden Saal des Palastes begann.
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