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Città della Pieve
Città della Pieve

Città della Pieve
Basilika

Città della Pieve
Il Perugino - "Anbetung der Könige"

Città della Pieve
In der etruskischen Epoche wurde das Gebiet von der wichtigen Stadt Chiusi kontrolliert.
Die heutige Ortschaft (auf 509 m Höhe gelegen) entstand im Frühmittelalter rings um eine Kirche in welcher Taufgottesdiente vorgenommen wurden, mit dem Namen Castrum Plebis, die den beiden Heiligen Gervasio und Protasio gewidmet war, und 1326 wurde sie mit dem Bau der Burgfeste durch die Peruginer, die ihr nach dem Tod von Kaiser Federico lI im Jahr 1250 ihre Herrschaft aufzwangen, fertiggestellt.
Diese Herrschaft endete 1529, als Papst Clemente VII de' Medici die Stadt unter die Zentralgewalt der Kirche stellte.
Zwischen dem 13. und 14. Jahrhuhdert wurden die wichtigsten Gebäude des Ortes errichtet, mit Ziegelsteinen als Konstruktionsmaterial.
Schon seit dem Mittelalter war Città della Pieve ein bedeutendes Ziegelproduktionszentrum.
Außer einigen der interessantesten Meisterwerke des hier geborenen Pietro Vannucci, auch bekannt als "il Perugino" - wie zum Beispiel die "Anbetung der Könige" (1504) und die "Taufe Christi" (1510) - befinden sich in Città della Pieve einige wertvolle Werke von Domenico Alfani, Antonio Circignani, genannt "Pomarancio", und Salvio Savini.

Sehenswertes:

Il Perugino - "Anbetung der Könige" (1504)
Oratorium von S. Maria dei Bianchi
Die Geschichte wird als einen großen Ritterumzug präsentiert, den Landschaft verlieren läßt. In der Landschaftsdarsstellung erkennt man idealisiert das Panorama, das sich einem offenbart, wenn man von Città della Pieve zum Trasimenidchen See oder in das Chianatal blickt. Genau in der Zeit, in der Perugino, der größte Sohn Città della Pieves lebte (ca. 1450 - 1523), entstand der
"Palio dei Terzieri"
Die drei Stadtteile (Terzieri) von Città della Pieve ("Borgo Dentro", "Casalino", "Castello") fordem sich zum Bogenschießen auf ein bewegtes Ziel in Form eines Stieres heraus. Sie lassen sich dabei von einer alten Tradition der "Stierjagd" leiten - ein einfacher Stierkampf, so wie er im 15. und 16. jahrhundert in der alten Burg der Stadt abgehalten wurde. Dem Schießen voraus geht ein Umzug von etwa 700 Darstellern in historischen Kostümen der Renaissance. Bei dieser Gelegenheit werden die alten Tavernen wieder geöffnet und man serviert klassische Gerichte der umbrischen-toskanischen Küche.

 

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