Rundgang durch die Altstadt
Die Burganlage besteht aus einer Festung, mit der Form eines kleinen dreiseitigen Dreiecks, und drei untereinander verbundenen Türmen, über die man durch unterirdische Gänge die etwas tiefer gelegene Burgmauer erreichen kann.
Die Kirche SS. Antonio e Antonino wurde 1260 erbaut und durch die Jahrhunderte hindurch mehrfach veränden. Aus der ersten Bauphase sind die Krypta, emige Basreliefs auf der Fassade und die Apsis erhalten. Im Inneren befindet sich ein Temperata-felbild von 1350 der umbri-sch-senesischen Schule, das die Madonna mit Kind zeigt.
Die romanische Kirche S. Andrea stammt aus den 13. Jahrhundert.
In der Kirche S. Agostino, die 1136 erbaut wurde, befindet sich ein großes Fresko über die Kreuzigung, das 1482 von der Schule Nicolò Alunnos in Foligno geschaffen worden ist.
Umgebung
In der Umgebung von Gualdo Cattaneo finden sich einige reizende Burgen, die fast alle aus dem 13. Jahrhundert stammen.
In der Burg von Barattano können beachtliche Überreste der alten Burgmauer von 1452 besichtigt werden.
Der Nane der Burg von Ceralto geht auf die Bezeichnung einer der Göttin Ceres geweihten Kultstätte zurück, die wegen ihrer Lage auf dem HügeI Cereris Altior genannt wurde.
Die Burg Cisterna stammt aus dem 14.-15. Jahrhundert.
Der Nane der Burg von Grutti (Ende 11. Jahrhundert) verweist auf die zahlreichen Grotten, die hier zu finden sind, und die den ersten Christen der Gegend Zuflucht boten. Hier kann man die Überreste der alten Burgmauer und deren Türme besichtigen, und den sogenannten Torrione, einen großen Turm, der die gesamte Burg und die romanische Kirche S. Maria di Agello überragt.
In der Burganlage von Marcellano aus dem 12. Jahrhundert ist vor allem die romanische Kirche S. Angelo von Interesse. Sie weist im Inneren eine reiche Freskenverzierung auf.
Die Burg von Pomonte liegt zwischen reich bewaldeten Hügeln und Olivenhainen. Sie wurde 1415 von Papst Gregor XII. zur Baronie erhoben. weshalb der Papst hier fur seine Familie einen herrschaftlichlichen Palast erbauen ließ, der heute noch erhalten ist.
Die Burg von Pozzo liegt malerisch inmitten von Olivenhainen.
Namensgeber von San Terenziano ist der erste Bischof von Todi, der hier in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts begraben wurde. Die gut erhaltene Burganlage wurde in 15. Jahrhundert aus dem Travertin der hiesigen Mamorbrüche gebaut. Zu besichtigen sind hier die Kirchen S. Apollinare (13. Jahrhundert), Madonna delle Grazie und San Terenziano, die aus zwei Kirchen besteht, wovon die obere S. Terenziano (11-12 Jahrhundert) und die untere S. Fiacco (12-13. Jahrhundert) geweiht ist.
Die Burg von Saragano wurde von den Langobarden erbaut und hat ihre ursprüngliche Forrn fast vollständig erhalten.
Die Burg von Torri trägt ihren Namen wegen der vielen gut erhaltenen Türme der Burgmauen Außerdem ist in den Räumen der Gemeindekirche eine Sammlung von Schmetterlingen Käfem und Pflanzen ausgestellt.