

GUARDEA
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 Guardea
 Palazzo
 Castello del Poggio |
In der aktuellen Siedlung, besticht das Fehlen des typischen Festungscharakters, den wir in den anderen
Gemeinden antrafen. Man muss in der Tat zu den darüberliegenden Hügeln schauen, um Reste des Guardege (von Wache-Verteidigung) u. des "Podium Guardege" zu finden.
Die Ursprünge liegen noch weiter zurück u. heute bleibt nur der Geburtsname von Marruto, der an die einfache Talsiedlung erinnert, die verlassen wurde als die Erde locker u. die Lebensbedingungen nicht mehr sicher waren u. die Hügelbesiedlung anzuraten war. Von Guardege bleiben nur wenige Reste, aber man weiss, dass es eines der ältesten u. mächtigsten Burgen gewesen sein muss. In der Tat breitete sich das Gebiet in "Teverina" u. nach Monte Amiata hin aus, als der Papst Adriano IV es von einer Tochter Raynaldos von Guardeje annahm u. es als Aufsichtsposten des nahen "Status Alviano" eingliederte. 1232 verbündeten sich die Alvianer, die "Signori Poggio u. Guardea" mit Todi, weshalb das Gebiet Schauplatz von Kämpfen
zwischen Todi u. Orvieto über die Vorherrschaft der Burgen wurde. Im 16 Jhd. ging die Burg an die Marscianer über, die die Macht u. Besitzrechte bis in die nahe zurückliegenden Epochen behielt. Im 18 Jhd. liessen die Marscianer, auf der Suche nach einem bequemeren Wohnsitz, im Tal einen "Palazzo" errichten, in dem sich heute das Rathaus befindet und um den sich das heutige bewohnte Zentrum entwickelte.
Anzusehen
Die Burg "Castello del Poggio" (II Jhd.) gehörte den Grafen Uffreduzzi u. ist Dank den kürzlich verrichteten Restaurationsarbeiten der Besitzer gut erhalten; innerhalb der Stadtmauern beherbergt das interessante Dorf Handwerker, die sich der Bienenzucht, Erboristeria, dem Herstellen von Kunstgegenständen aus Ton und Keramik widmen. Diese letztere Aktivität ist etwas besonderes, weil Zeichnungen u. Farben aus dem 12 Jhd. wiederaufgegriffen werden.
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