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LISCIANO NICCONE

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Lisciano Niccone
Ihr Ursprung liegt sehr weit zurück und das Territorium was sicherlich den Etruskern unterworfen; von dieser Zeit zeugen die unterirdische Villa Sagraia und die betestigte Ansiedlung Bellona auf der Spitze des Monte Murlo.
Nach der unglücklichen Schlacht am Trasimenischen See um 217 n.Ch. kam die Bevölkerung von Lisciano und Bellona den römischen Soldaten, die einem Blutbad entgangen waren, zur Hilfe. Aus diesem Grund brandschatzte Hannibal das ganze Gebiet um Liscione.
Es ist möglich, daß Lisciano seinen Namen jemandem, der Lisius oder Licius hieß verdankt, der während der Römerzeit hier Land besaß. Die Beifügung von Niccone beruft auf den gleichnamigen Bach, der das Pierletal in seiner ganzen Länge durchfließt und den die Mönchen der Abtei S. Benedetto, von der man noch die Ruinen auf halber Höhe des Berges sieht, als erste trockenlegten. Es scheint als sei Pian di Marte, nicht weit von Lisciano entfernt, der Geburtsort des römischen Kaisers Pertinace, Nachfolger von Commodo. Während der byzantinischen Epoche lag das ganze Tal in einer wichtigen strategischen Position, denn es ermöglichte die Verbindung zwischen Rom und Ravenna durch einen engen befestigten Korridor, der durch Perugia und das Hohe Tibertal führte. Zeugen dieser Verteidigungslinie sind die Schlößer von Lisciano, Pierle, Danciano, Pugnano, Sorbello und Reschio.
1202 trat das Schloß von Lisciano dank den Marchesi del Monte, die es besaßen, unter den Schutz von Perugia. Für kurze Zeit gehörte das Schloß der Familie Casali di Cortona und 1479 kehrte es wieder unter die Herrschaft der Kirche zurück bis es dann 1861 dem Königreich Italien angegliedert wurde.

Sehenswertes:
Aut dem Hügel vor dem Dorf liegt das antike SchIoß von Lisciano, das noch heute tiefe Getühle erweckt; in der Nähe die Schlößer von Reschio, Sorbello und Pierle; die Kirche S. Tommaso und die Kirche S. Maria delle Corti.

Zu entdecken:
Wenn man die Straße hinaufgeht, die nach Tuoro führt, erreicht man die Cima Gosparini, von der man ein herrliches Panorama auf den Trasimenischen See genießt. Nicht weit von der Cima Borghetto, befindet sich der Ort wo sich einst die berühmte Schlacht zwischen Hannibal und den Römern, die vom konsul Flaminius geführt wurden, abgespielt hat.

Was man sich nicht entgehen laßen sollte:
Die Möglichkeit herrliche Exkursionen zu unternehmen in einer noch intakten Natur; das Fest der "Bringoli" (handgemachte grobe Spaghetti) im Juli.

Zu kaufen:
Käse, der noch heute von den Schäfern der Zone selbst hergestellt wird, Pilze und Kastanien.

 

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