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MAGIONE

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Magione
Die Burg der Malteserritter

 
Magione
Oasi La Valle

Magione
Geburtsstadt von Bruder Giovanni di Pian di Carpine, der seinen Namen den großen Hornbuchen verdankt, die die Ebene zu Füßen von Magione bedeckten.
1225 wurde er von Innocenzo IV nach Asien entsandt, um dort den Glauben des Ordens zu verbreiten. Er kehrte nach dreiundzwanzig Jahren zurück und überlieferte der Nachwelt sein "Historia Mongolorum". In diesem Buch wird zum ersten Mal die mongolische Zivilisation beschrieben, und es diente vielen Missionaren und Händlern, darunter Marco Polo, als Reiseführer.
Die Stadt (299 m) entwickelte sich rings um das vom Hospitaliterorden des San Giovanni di Gerusalemme gegründeten Hospiz, das 1300 in eine Burg verwandelt und 1420 von dem Architekten Fieravante Fieravanti aus Bologna ausgebaut worden ist.
Zu der Gemeinde Magione gehören die malerischen Dörfchen S. Feliciano, Agello, Monte del Lago (Geburtsort von Guido Pompili, welcher den Trasimensichen See im 19. Jahrhundert vor dem absurden Projekt der Austrocknung rettete) und Monte Colognola. In dieser Pfarrkirche befindet sich eine interessante "Mariä Verkündigung" auf Majolikaplatten aus dem Jahr 1584 und eine Freske von Gerardo Dottori aus dem 20. Jahrhundert. Andere Werke dieses Kuenstlers können im Beratungssaal und in der Pfarrkirche von Magione besichtigt werden.

Sehenswertes:

Die Burg der Malteserritter
Die Burg des Malteser Ritterondens entstand etwa in den Jaren um 1160/1170 als befestigtes Spital. Der älteste Kern besteht aus dem Glockenturn und einem antiken Kirchlein, das dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist. In ihrem Innern befinden sich zwei Fresken des 16. Jahrhunderts, die aus der Malschule des Pinturicchio stammen. Das Gebäude wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfachumgebaut, bevor es seine heutige Gestalt erhielt. Von besonderer Schönheit ist der Innenhof mit seinen Bogengängen auf drei Ebenen.

Fischreimuseum
Seit 1974 bemüht sich Fischereimuseum das "Leben" der Gegend um den Trasimenidchen see anhend der jahrhundertelangen Haupttätigkeit der Menschen zu dokumentierren. Das Museum versucht die Aufmerksamkeit des Betrachters nicht nur auf die verschiedenen Fischereitechniken zu lenken, sondern auch auf Gegenstände des täglichen Lebens der Fischer, obwohl die Wörter im Dialekt aus diesem Bereich so gut wie verschwunden sind.

 

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