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MONTECASTRILLI

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Montecastrilli ( 4500 Einwohner), 17 Km. von Amelia entfernt, nimmt seinen Namen von den Castillorum (d.h. kleine Feldlager), die an den Durchmarsch Annibals auf der Reise nach Rom erinnern.
Der Ort ist mit seinen Vororten Casteltodino, Castel dell'Aquila, Quadrelli, Farnetta und Collesecco geschichtlich verbunden; sie, zusammen mit anderen verschwundenen oder schlecht erhaltenen Burgen, bildeten den befestigten Vorposten der ländlichen Umgebung von Todi, einer der wichtigsten Städte des Gebiets.
Die alten Straßen wie die Amerina (zwischen Amelia und Perugia, durch Todi) und die Ulpiana (von Casteltodino und Quadrelli bis nach S.Gemini) stellten die Hauptzufahrtstraßen zu dieser Burg-Stadt dar.
Die Umgebung von Montecastrilli wurde, nach der byzantinischen Zeit, vom Otto 1. zu seinem Ratgeber Arnulf im Jahr 962 gegeben; er wurde also der Lehensherr dieser Länder, die von damals an Terre Arnolfe (Arnulfische Länder) genannt werden.
Im 12. Jh. wurde Montecastrilli wegen der damals bedeutenden Anwesenheit von 100 Familien innerhalb der Stadtmauer ein wichtiger Ort.

Sehenswert ...
Das interessante Stadttor Porta Amerina (12. Jh.), das die mittelalterliche Stadtmitte begrenzt. Innerhalb der Mauer sieht man: die Pfarrkirche, mit einem interessanten Holzkruzifix; den an der Kirche liegenden Ziegelglockenturm und das wegen der den byzantinischen Stil nachahmenden Fenster interessante Kloster der Klarissinnen (17. Jh.).
In der ländlichen Umgebung befindet sich die Kirche San Lorenzo di Nifili (11. Jh.), die - obwohl klein - alle die kennzeichnenden Züge der umbrischen Romanik darstellt.
Man erwähnt noch die Kirche San Martino di Coccomellis ( heute innerhalb des Friedhofes), deren Ursprung auf das Jahr 1000 zurückgeht.
Die Pfarrkirche von Quadrelli ist schließlich auch zu erwähnen: einige prachtvolle Kunstwerke wurden seit kurzem hier entdeckt, einige davon gehen auf das 14. Jh.zurück.

 

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