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Terme del Centino
Thermenanlage von Centino

Rundgang durch die Altstadt

Der Dom, der auf dem höchsten Punkt des Hügels erbaut ist, wurde im Laufe der Zeit mehrmals erneuert und restauriert. Aus der romanischen Bauphase sind das Portal mit dekorierter Wölbung, das Steinkreuz und der achteckige Grundriß der Apsis erhalten. Nach der Zerstörung durch Friedrich Il. wurde der Dom 1448 im Stil der franziskanischen Architektur Umbriens mit großen Bògen und Stützbätken wieder aufgebaut. Im 18. Jahrhundert wurde er im klassizistischen Stil erneuert. Im Inneren werden die sterblichen Überreste des Patrons S. Rinaldo, Bischof der Stadt, 1217 verstorben, aufbewahrt. In der Capella della Madonna sind Gemälde von Giulio Ce-sare Angeli von 1619 und Stuckverzierungen von Francesco Silva di Morbio zu schen.
Der Campanaccio, ein Wachtturm aus dem 11. Jahrhundert, ist der letzte Überrest der Burganlage.
Die Kirche S. Francesco dient beute als Pinakothek. Hier sind Fresken des Malers Matteo da Gualdo und ein gotischer Altar ausgestellt. Besonders wertvolle Stücke sind das Tafelbild von Matteo da Gualdo (1498), das Polyptychon von Nicolò Alunno (1483) und ein Kreuz im franzìskanischen Stil aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Sammlung umfaßt aber auch einige bemerkenswerte Skulpturen und Gemälde heimischer Künstler. Schließlich sind auch Ausgrabungen aus alt und jungsteinzeitlicher, römischer und mittelalterlicher Epoche und der Renaissance ausgestellt.
Die Kirche S. Fillppo ist in gotischem StiI erbaut, der im vergangenen Jahrhundert (1886) von dem Architekten Luigi Poletti wiederbelebt wurden.
In der Kirche S. Chiara sind zwei vergoldete Holzaltäre, drei Gemälde von Carlo Maratta (1642) und ein wunderschöner Chor im venezianischen StiI zu sehen.
Die Kirche S. Giovanni hat ein gotisches Portal, eine Tür aus dem 17. Jahrhundert und mehrere Altäre aus vergoldetem Holz, sowie Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Neben dem Campanaccio, auf den schon hingewiesen wurde, seien hier noch als Beispiele der weltlichen Baukunst der Turm La Palombara, ein Wachturm aus byzantinischer Zeit und die Porta Vecchia, ehemaIs Porta S. Francesco erwähnt.
Die Sammlung des Museums Museo della civiltà contadina, das in den Räumen der Scuola sperimentale (I.T.I.) unterge-racht ist, umfaßt über 2000 Austellungsstücke.
Die Biblioteca Piervissani verfügt über 35.000 Werke von historischer und kultureller Bedeutung.

Umgebung

Die Gegend um Nocera Umbra ist reich an historisch und kunsthistorisch geprägten Orten. Hier sind vor allem die Burgen Postignano, Colle und Salmaregia, die mittelalterliche Villa von Cese, die Hochebene von Collecroce und die Fresken der Kirchen Accianos und Bagnaras zu empfehlen.
Die Berge Monte Alago und Monte Pennino sind beliebte Ausflugsziele für Touristen, die Ruhe und Entspannung suchen.

 

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