

ORVIETO
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 Orvieto
 St. Patrick-Brunnen
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Orvieto: die "narrante" Stadt
Die Stadt Orvieto, in Symbiose mit dem Tuffsteinfelsen (der sogenannten "Rupe") auf dem sie sich erhebt, ist ein einzigartiges Beispiel von Integration zwischen Natur und Menschenwerk. In einigen Fällen ist das Bewußtsein dieser Verbindung zwischen Natur und Architektur sehr deutlich ausgedrückt, so wie auf der Inschrift vom St. Patrick-Brunnen, die so lautet: "Quod natura munimento inviderat industria adiecit", das bedeutet: "Was die Natur für den Schutz verweigert hat, - hier das Wasser - fügte die menschliche Tätigkeit hinzu".
Die Stadt Orvieto, in Symbiose mit dem Tuffsteinfelsen (der sogenannten "Rupe") auf dem sie sich erhebt, ist ein einzigartiges Beispiel von Integration zwischen Natur und Menschenwerk. In einigen Fällen ist das Bewußtsein dieser Verbindung zwischen Natur und Architektur sehr deutlich ausgedrückt, so wie auf der Inschrift vom St. Patrick-Brunnen, die so lautet: "Quod natura munimento inviderat industria adiecit", das bedeutet: "Was die Natur für den Schutz verweigert hat, - hier das Wasser - fügte die menschliche Tätigkeit hinzu".
Diese Stadt zu besuchen ist wie ein Gang durch die Geschichte, weil man hier die in Schichten angelagerten Spuren jeder Epoche durch fast drei Jahrtausende wiederfindet.
Dem Besucher unserer Tage wird ein idealer Weg zwischen den zwei Standbildern von Bonifatius VIII. empfohlen. Sie befinden sich auf den zwei äußersten Stadttoren, der Porta Soliana, später nach dem Bau der Fortezza Albornoz Porta Pocca genannt (durch die der Papst in die Stadt hereintrat) und der Porta Maggiore (durch die der Papst hinausging). Bonifatius VIII. war alles andere als ein "Tourist" -er amtierte sogar als Volkskapitän -aber seine zwei Standbilder, die ihm eine Anklage wegen ötzendienstes einbrachten, symbolisieren sowohl die Aufmerksamkeit, die der Stadt gebührt, als auch die traditionelle Gastfreundschaft ihrer Bewohner.
Heute braucht man keinen Maulesel mehr, um zum Stadtfelsen heraufzusteigen, weil ein modernes System "Alternativer Beweglichkeit" (Mobilità alternativa) einen bequemen und trotzdem eindrucksvollen Zugang zur Stadt ermöglicht: einerseits die modernisierte Funicolare die im 19. Jahrhundert mit Wasser funktionierte und andererseits ein Aufzug zu Rolltreppen hinzufügen. All das ist auch das Zeichen einer Rückführung der ußgänger in die Altstadt, die man sich für Bürger und Touristen wünscht.
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