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PASSIGNANO
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Passignano
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La Rocca

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Kirche des Heiligen Christophorus

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Regata

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Das Ruderbootrennen

Passignano sul Trasimeno
Dieses berühmte Werft- und Touristenzentrum von etruskisch--römischer Abstammung liegt (auf 289m Höhe) am Nordufer des Trasimenischen Sees.
Sein Name kommt von Passum Jani (Janus-Pass). Der antike Stadtkern ist noch immer von einer Mauer umgeben und besitzt ein mittelalterliches Gepräge.
Das an Häusern aus dem 15.Jahrhundert entlangführende Gassenlabyrinth schlängelt sich vom Flußufer zu den Türmen des oberen Stadtteils hoch. Die Kirche S.Vito liegt vier Kilometer von der Stadtmitte entfernt und besitzt eine schöne Kirchenglocke aus dem 13.Jahrhundert und im Kircheninnern befindet sich eine Bildtafel der Schule von Fiorenzo di Lorenzo.
Zu Passignano gehört auch Castel Rigone (663m), das 543 von Rigone, Statthalter von Totila und Feldherr der Goten, gegründet worden ist. In der Ortschaft sind noch Reste der Ende des 13.Jahrhunderts gebauten Burg und der Renaissancekirche Modonna dei Miracoli erhalten, und der Blick auf den See ist wunderschön.
Für die Wanderliebhaber beginnt hier außerdem ein schöner Wanderweg, der bis zum höchsten Punkt der Hügel um den Trasimenischen See, zum Monte Castiglione (802m) führt. Auf diesem Berg wächst ein dichter Pinienwald, bewohnt von Eichhörnchen. Füchsen, Steinmardern und Wildschweinen.

Sehenswertes:

Kirche des Heiligen Christophorus (X.-XI. Jahrhundert)
Es ist einer der interessantesten Bauwerke von Passignano. Im Innern dreischiffig mit lateinischem Kreuz. Jüngste Entdeckungen bezeugen die Existenz einer Ansiedlung bereits zur Zeit der römischen Klassik und des Hochmittelalters. Die Kirche enthält Fresken aus dem XV. Jahrhundert.

Das Ruderbootrennen
Die Verastaltungen erinnert an ein Ereignis aus dem Jahre 1495, als es einigen Flüchtlingen aus Perugia gelang, sich vor ihren Feinden zu retten, indem sie mit Booten von Passignano aus auf den See hinaus entkamen. Der Lauf beginnt an einer Boje im See mit 4 Ruderbooten, für jedes der Stadtteile eins. Mit dabei sind 2 Ruderer und ein Fahnenträger. Beim Landungssteg angekommen, übergibt der Fahnenträger die Fahne an einen, der das Boot schultert und so schnell wie möglich mit Boot und Fahne in Richtung historisches Stadtzentrum losrennt. Wieder am Landungssteg angekommen, überreicht er dem Fahnenträger wieder die Fahne. Dieser springt ins Boot und die Ruderer werfen sich zum letzten mal in die Riemen.

 

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