
PIEGARO
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Piegaro

Castello di Cibottola

Castiglion Fosco
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Piegaro
Der Ort ist von Zerr- und Flaumeichenwäldern umgeben, besitzt einen reichen Tierbestand und blickt von der Höhe eines Hügels auf die Ostseite des Flusses Nestore.
Da er seine geschlossene Form und Teile der antiken Mauer mit Türmen erhalten hat, sieht er immer noch wie ein mittelalterliches Dörfchen aus.
Im 13. Jahrhundert wurden einige von Venedig kommende Glasmeister von dem für ihre Kunst notwendigen Holz- und Wasserreichtum angezogen und verwandelten dieses Dörfchen in ein bekanntes Glasproduktionszentrum. Die heutigen modernen Fabriken entstanden aus dieser Tradition.
Piegaro ist Ausgangspunkt für Ausflüge zum Pinienhain des Monte Petrarvella (645m) und zum Monte Pausillo (620m), der ein herrliches Panorama bietet.
Zum Gebiet von Piegaro gehoert auch das mittelalterliche Dorf Cibottola, wo eines der ersten Franziskanerkloster existierte.
Auch Franz von Assisi hatte dort laengere Zeit gewohnt.
Man erreicht den Ort ueber die schoene Strasse, die sich das Tal raufschlaengelt welches hinter Pietrafitta liegt. In Pietrafitta ist eine bemerkenswerte, palaeontologische Sammlung aus den Funden im oertlichen Braunkohlenbergwerk konserviert.
Sehenswertes:
Die Cibottola - Burg
Kleine Burg in der Nähe von Pietrafitta. Von der alten Ansiedlung ist ein großen Teil des Mauergürtels geblieben, ferner das Eingangstor mit dem Steg der Zugbrücke, ein achteckiger Turm von etwa 20m Höhe (kürzlich restauriert). Auf ihn ist eine 5 Doppelzenter schwere Glocke angebracht, die 1850 von Pietro Tocchi gespendet wurde, dem damaligen Rektor der Universität von Perugia.
Castiglion Fosco
Am Abhang eines Hügels, zwischen dem silbernen Grün der Olivenbäume und dem dunkleren der Eichen und Kastanien auf 350 ü.d.M. erhebt sich Castiglion Fosco, ein kleines, befestigtes, mettelalterliches Örtchen. Die Hauptsehenswürdigkeit ist ein zylindrischer Turm, der 1462 begonnen wurde und 1500 fertiggestellt war, wie die Inschrift über einem Mauerstein im zweiten Stockwerk belegt.
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