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Giostra

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Die "Giostra della Quintana"
Seit dem Jahre 1946 wird in Foligno die Stimmung der Ritterkampfspiele des 17. Jahrhunderts wieder lebending. Während des Karnevals im Jahre 1613 führten adlige Ritter ein Turnier aus, um zu beschließen, ob ein edler Ritter dem Fürsten oder seiner Edelfrau teu sein sollte. Die ersten Belege über solche Turniere gehen auf das Jahr 1448 zurük. In der heutigen Darstellung teilen zehn Reiter an einem spannenden, eindruckvollen Ringreiten teil. Jeder vertritt eines der zehn Stadtviertel: Ammanniti, Badia, Cassero, Contrastanga, Croce Bianca, Giotti, La Mora, Morlupo, Pugilli, Spada.
Das Turnier besteht aus drei Teilen. Jedesmal muß der Reiter vom galoppierendenden Pferd aus drei Ringe, deren Durchmesser immer kleiner werden, mit einer Lanze durchstechen. Die Ringe hängen am gestreckten Arm einer Holzfigur aus dem 17. Jahrhundert, die ein Krieger darstellt. Der Gewinner bekommt ein kostbares Tuch, "Palio" genannt.
Die historischen Kostóme
Die Kostüme, die bei der "Quintana" getragen werden, sind dem Zeitraum von 1580 bis 1620 und insbesonders dem päpstlichen Gebiet zuzuordnen.
Neben den Kostümen der Renaissance, die Adlige und Aelteste zu tragen pflegten, gibt es auch Beispiele von der jugendlichen Mode am Anfang des 17. Jahrhunderts. Ihre typischen Merkmale sind die besonderen Farbabstufungen, gestärkte Spitzenkragen und weite Mäntel, die am Shulter gerafft sind und auf den rechten Arm herabfallen. Man bewundert eine reiche Auswal an Seidenstoffen, Samtstoffen und Damasten, die durch geometrische Spitzen und weibe Halsschärpen ausgeschmückt sind und einen genauen Eindruck des Luxus und der Feinheit der damaligen Gesellschaft verleihen.
Barockbankett
In der Renaissance wurde die Kirche Ausdruck der Kultur. Die Fürsten pflegten, nicht nur Kunstwerke zu sammeln, sondern auch beróhmte Experten, "Scalchi" genannt, einzulanden, die ihre Bankette organisierten. Eine sehr wichtige Rolle spielte auch der quot;Trinciante", der mit Messern un Gabeln sowohl Fleisch als auch Fisch meistehaft servierte. Es wurden Bücher mit den neuen Rezepten geschrieben. Die Gastronomie entstand. Als die Gäste in den Eßsaal kamen, bot der "Trinciante" jedem einen Sessel. Der "scalco" deckte das Besteck auf, der Mundschenk reichte die Servietten.

 

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