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Sellano
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Burganlage von Postignano
Burganlage von Postignano

Rundgang durch die Altstadt

Die Fassade des Palazzo Comunale stammt aus dem 16. Jahrhundert, die Überreste der Fresken im Inneren des Gebäudes sind aus dem 16. Jahrhundert.
Die Kirche S. Francesco, die auch Kirche Madonna della Croce genannt wird, wurde 1538 beendet. Sie hat einen achteckigen Grundriß, der Apsisraum ist rechteckig und die Vorhalle schließt mit einem Giebelfeld.
Die Kirche ist dreischiffig; alle Kapellen sind mit Altären aus Holz oder Stein aus dem 16. Jahrhundert ausgestattet.
Die Kirche S. Maria aus dem 13. Jahrhundert wurde im 16. Jahrhundert erneuert. Im Inneren befinden sich Gemälde aus dem 16. und 17. Jahrhundert, eine Kanzel aus geschnitztem Nußholz und ein Triptychon mit goldenem Hintergrund aus dem 15. Jahrhundert.

Umgebung

In der Gemeinde von Sellano sind zahlreiche Überreste von Burgen sowie verschiedene Kunstwerken zu be-sichtigen.
In Cammoro ist die Kirche S. Maria Novella zu sehen. Es handelt sich hierbei um den seltenen Fall einer "Hängekirche".
Die Kirche überlagert eine alte, überdachte Straße, von der man heute nur noch die beiden Zugänge sehen kann. Der erste, der sich unter der heutigen Kirchenfassade befindet, ist teilweise von dem neuen Treppenaufgang zur Kirche versperrt; der zweite, der etwas tiefer auf der gegenùberliegenden Seite liegt, war gleichzeitig der Zugang zu der Burg des Ortes, die heute nicht mehr hegehbar ist.
In Montesano sind von der alten Burg, die volltständig mit einer Mauer umgeben war, heute noch große Teile erhalten.
Auf der Casa della Posta ist eine Mauerinschrift von 1542 zu sehen und links steht seit 1632 neben dem Schlitz des Briefkastens der Hinweis: "Hier werden die Postbriefe eingeworfen."
In Postignano befindet sich eine mittelalterliche Burg mit sechseckigem Turm.
In Pupaggi ist an den seitli-chen Außenmauern der Kir-che S. Sebastiano der romanischen Stil noch deutlich zu erkennen, während die Fassade möglicherweise umgearbeitet worden ist. Der Innenraum ist mit Fresken aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert ausgeschmückt. In dem Ort Sterpare steht in der Kirche Madonna delle Grazie eine aus Holz geschnitzte Madon-na rnit Kind aus dem 13. Jahrhundert.
Der Ort Villamagina ist wegen der Produktion von Feilen und Raspeln bekannt. Dieses alte Handwerk gewann vor allem irn 18. Jahrhundert an Bedeutung.
Laut mündlicher Überlieferung war es ein toskanischen Mönch, der hier, um die große Armut der Bevölkerung zu bekämpfen, die Kunst der Feilenherstellung einführte.
Die Orte Ceseggi, Civitella, Fonni, Forfi, Orsano, San Martino und Vio hören ebenfalls zu der Gemeinde von Sellano.

 

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