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Carsulae
Die römischen Ruinen von Carsulae (zu den Gemeinden von Terni und Sangemini gehörend), befinden sich auf den ehemaligen Spuren der Via Flaminia, eine bedeutende Verkehrsstraße, die Rom mit der Adria verband.
Römisches Munizipium, welches nach der Eröffnung des wichtigen Konsulatweges (III Jh. v. Chr.) entstand und sich später nicht nur wegen seiner günstigen Lage an der Flaminia, sondern auch wegen seiner einzigartigen Schönheit, des öfteren von Tacitus und Plinius dem Jüngeren beschrieben, vergrößerte. Das Leben in Carsulae verlöschte infolge eines Erdbebens, das die bedeutsamsten Denkmäler zerstörte.
Man kann die Besichtigung dieses Ortes mit der kleinen Kirche San Damiano, aus dem Hochmittelalter, auf einem schon vorher bestehenden römischen Gebäude errichtet, beginnen, und sie dann auf dem Weg an der Kirche vorbei (am Punkt wo die Flaminia die Stadt in Richtung S-N kreuzte), fortsetzen bis hin zum Forum: rechts sind noch die Reste der forensischen Basilika mit den drei Schiffen und der Apsis zu erkennen.; auf der linken Seite öffentliche Gebäude und Heilige Stätten.
Wieder die Flaminia einschlagend, wo noch deutlich die großen Straßensteine sichtbar sind, gelangt man zum Trajansbogen, auch San Damiano bogen genannt, der sich am Ende des bewohnten Raums befand. Gleich anschließend daran stößt man auf eine kreisförmige Grabstätte und weitere kleinere Gräber. Auf dem Rückweg, der neuen Straße entlang, treffen wir auf Gebäude, die als Schauspielstätten fungierten: das Amphitheater, in eine natürliche Bodensenkung eingebaut und das Theater von dem heute noch die ersten zwei Stufen und die Konstruktion des Zuschauerraums zu erkennen sind.
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