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Gebiet von Todi

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Die Kommune der Umgebung:
Todi
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Umbrien

 

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Rundfahrten

Parallel zur Schnellverkehrsstraße E45 verläuft der Tiber, der das Gebiet von Tuderte in zwei beinahe gleiche Teile spaltet.
Am linken Ufer befinden sich die Kommunen Collazzone, Massa Martana und Todi, während man auf der rechten Seite auf die Kommunen Fratta Todina, Marsciano und Monte Castello di Vibio trifft.

Rundfahrt an der linken Uferseite:

  • In Todi angelangt, gilt die Aufmerksamkeit des Besuchers zuerst dem Tempel der Hl.Maria der Trösterin (Santa Maria della Consolazione), ein Meisterwerk, das stark von der Kunst des Bramante beeinflußt ist. Direkt im Zentrum der Stadt führt eine eindrucksvolle Treppe empor zum Tempel des Hl. Fortunato, des Patrons der Stadt Todi, ein wunderschönes Zeugnis gotischer Kunst; rechts vom Tempel weiter nach oben gelangt der Besucher zum Hauptplatz IV Novembre, dem höchsten Punkt der Stadt, wo sich die Ruinen der 1503 zerstörten Burg befinden, und von wo man den Anblick eines herrlichen Panoramas bewundern kann, welches das Tibertal Richtung Süd-Westen erschließt.
    Eigentliches Zentrum der Stadt und beliebter Treffpunkt der Tuderti, der Einwohner Todis ist der mittelalterliche Platz Piazza del popolo, umgeben von fürstlichen Palästen und der Kathedrale. Des weiteren hält Todi eine Vielfalt an Kirchen , Denkmälern, etruskischen und römischen Überresten, sowie gut erhaltene mittelalterliche Stadtviertel, Gassen, unzählige Winkelchen und nicht zu vergessen die Patrizierhäuser, all dies eingehüllt in die für diese Gegend so bezeichnende Stille, für den Besucher bereit.
    Nördlich von Todi, immer den Fluß entlang, kommt man nach Collazzone. Diese kleine Kommune ist auf 500 m Meereshöhe gelegen, und scheint dank seiner imposanten Lage auf der Anhöhe eines Hügels über die umstehenden Eichenwälder, Oliven-und Pinienhaine zu wachen. Noch heute sind im Ort die mittelalterlichen Ringmauern zu besichtigen, sowie die kleinen engen Gassen, welche die ehemalige Struktur der Stadt In Erinnerung rufen.
    Im Kloster von San Lorenzo starb im Jahre 1306, in der Nacht am Heiligen Abend, Jacobone von Todi.
    In der Pfarrkirche steht eine wundervolle Marienstatue aus Holz, sehr schön bemalt, aus dem XIV Jahrhundert.
    Südabwärts gelangen wir nach Massa Martana, am Fuße des Gebirges Monti Martani, wo die Kirche Santa Maria in Pantano und die Abtei des San Faustino, auf das XIII und IX Jahrhundert zurückgehend, zu besichtigen sind. Unmittelbar in der Nähe der alten Via Flaminia befinden sich die Katakomben, das einzige uns bekannte umbrische Zeugnis, und die Brücke Fonnaia aus dem I Jh. n.Chr..

Rundfahrt am rechten Ufer:

  • Man braucht nur eine der zahlreichen Brücken am Tiber zu überqueren und schon ist man bei den drei Kommunen an der rechten Uferseite angelangt; sie vervollständigen das Landschaftsbild der Umgbung von Todi und in diesem Fall auch unseren Ausflug.
    Von der nördlichen Seite kommend, stößt man unmittelbar auf Marsciano, und wenn man der dem Hügel gleichnamigen Straße folgt, ist es Pflicht in Cerqueto , einem Vorort von Marsciano, haltzumachen um in der Pfarrkirche die Freskomalerei des Hl.Sebastian, das erste mit Sicherheit datierte Werk des berühmten Malers Perugino (1478), zu besichtigen.
    Die Reste der Burg der Grafen von Marsciano, der einstigen Lehnsherren, erinnern noch heute an die Vergangenheit. Charakteristische und strahlende Hochebenen umgeben die Stadt und im Gebiet findet man verstreut kleine Ortschaften oder Ansiedlungen, und einzigartige Schlösser wie SanApollinare, Spina, Mercatello und noch viele andere.
    Unser Ausflug führt uns weiter von Marsciano Richtung Süden nach Fratta Todina, eine der kleinsten umbrischen Kommunen, wo noch heute ein Großteil der Burgmauern, einstiger Bischofssitz, vom Kardinal G.B.Altieri, dem damaligen Bischof von Todi in der erster Hälfte des 17.Jh. errichtet, zu besichtigen ist. Unweit vom bewohnten Zentrum erhebt sich das Kloster Santa Maria della Spineta, einer der beeindruckendsten Plätze der franziskanischen Tradition, der mit den vergangenen Begebnissen in enger Verbundenheit steht.
    Weiter Richtung Süden gelangen wir, uns auf einer steilen Straße emporrankend, nach Montecastello di Vibio.
    Das Zentrum,vermutlich etruskischer Herkunft hat bis in die heutigen Tage Reste der mittelalterlichen Mauern bewahrt, und preist auf. der Anhöhe eines Hügels gelegen, eine wunderschöne panoramische Lage. Wirklich sehenswert ist auch das kleine Theater della Concordia, im Jahre 1808 erbaut und einzigartig wegen seiner Harmonie und fachgerechten Ausführung ; es gilt als eines der kleinsten Theater der Welt, in desses Innerem sich zwei Logenreihen mit wertvollen Fresken und ein winziges Parkett befinden.
    Aber was den Besucher am meisten beeindruckt ist das Panorama , welches das ganze Tibertal von Perugia bis Orvieto in all seinen Farben erschließt.
    Die Besucher,die den Ausflug Richtung Todi fortsetzen möchten haben nur mehr etwa 15 Kiometer hinter sich zu legen , den Tiber zu überqueren und befinden sich neuerdings im Landinneren von Umbrien.

 

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